Alexander Ourth

Alexander Ourth studierte Schauspiel an der Elisabethbühne in Salzburg, wo er anschließend im dortigen Ensemble engagiert wurde. 2004 wechselte er ans Trierer Stadttheater. Ab 2009 arbeitet er als freier Schauspieler in zahlreichen Gast-Engagements. Seit 2010 spielt und inszeniert er bei den Kreuzgangspielen.

Während seiner Tätigkeit als Schauspieler unterrichtete er verschiedenste Kampfstile für die Bühne und er arbeitete als Choreograf für Kampfszenen, so u. a. auch in Feuchtwangen bei "Romeo und Julia". Diese Tätigkeit reizte Alexander Ourth schließlich auch zum Wechsel ins Regiefach, wo er sich vor allem mit digitaler Kunst ein innovatives Spielfeld erschließt. 2017 erhielt er zusammen mit der Schauspielerin Rebekka Michalek den Kreuzgang-Preis der Fränkischen Landeszeitung für die Inszenierung von „Argula“. 2018 war er als Zwerg im Kinderstück "Schneewittchen" und im Abendstück "Faust" im Kreuzgang zu sehen und zuletzt als Wachtmeister Dimpfelmoser in "Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete" und als Benedict Klotz in "Die Geierwally". Zudem inszenierte er 2019 das "Große Spiel auf dem Marktplatz" anlässlich des Jubiläums "1200 Jahre Feuchtwangen".

Im Kinderstück "Das Sams - Eine Woche voller Samstage" spielt er dieses Jahr die Rolle des Herrn Taschenbier sowie verschiedene Rollen in der Komödie "Ende gut, alles gut". Gemeinsam mit dem Schauspieler Ulrich Westermann entwickelt Alexander Ourth das Theaterprojekt "Zersetzung - eine performative Textcollage nach Motiven aus dem Werk von H.P. Lovecraft", das am 3. und am 14. August 2020 sowie am 22. Oktober 2020 in der Nixel-Scheune zu sehen ist. Zudem übernimmt er die Konzeption und Regie beim diesjährigen Theaterspaziergang.