Peter Heeg

Peter Heeg, geboren 1939 in Stuttgart, absolvierte die dortige Schauspielschule. Er hatte Engagements als Schauspieler in Landshut, Ulm, Wien und Salzburg. Seit 1976 ist er auch als Regisseur an den Staatstheatern Oldenburg, Saarbrücken, Braunschweig, Augsburg, Basel, Stuttgart und Krefeld tätig. Zu Arbeiten für Fernsehen und Film gehören zu seinen Stationen auch die Hamburger Kammerspiele, das Berliner Theater des Westens, die Luisenburgfestspiele in Wunsiedel, wo er 21 Sommer lang spielte und das Regensburger Theater („Galileo Galilei“, „Der Theatermacher“, „Nathan der Weise“).

Bei den Kreuzgangspielen sah man ihn bereits 1963, 1983 und 1984. Seit 2010 gehört er regelmäßig dem Kreuzgangspiele-Ensemble an: Als Herr Page in „Die lustigen Weiber von Windsor“ und als Monsieur de Tréville in „Die drei Musketiere“ spielte er 2010, 2011 als Prinzgemahl in „My Fair Lady“ und Leonato in „Viel Lärm um nichts“. 2013 verkörperte er den Abt in „Der Name der Rose“, 2014 Awram in „Anatevka“ und Schnauz im „Sommernachtstraum“, den Heiligen Petrus in „Der Brandner Kaspar“ und 2017 Friedrich den Weisen in „Luther“. 2018 war Peter Heeg in diversen Rollen in „Faust“ und 2019 als Klettenmaier in „Die Geierwally“ auf der Kreuzgang-Bühne zu sehen, wo er 2020 Jahr diverse Rollen in „Passionen“ und 2021 James Swales in „Dracula“ gab.

In Friedrich Schillers „Kabale und Liebe“ wird Peter Heeg 2022 unter der Regie von Yves Jansen den Kammerdiener des Fürsten mimen.