Thomas Hupfer

Thomas Hupfer war als Schauspieler in Salzburg, St. Gallen, Aachen, Frankfurt und Neuss engagiert und leitete von 2001 bis 2009 mit Nicolas Marchand die Theatergruppe TRT, um Produktionen als Darsteller, Autor oder Regisseur zu realisieren. Seit 2016 ist er fester Bestandteil des Kollektivs movingtheatre.de in Köln. Beim NRW-Theatertreffen erhielt Thomas Hupfer 2004 den Preis als bester Nachwuchsdarsteller. Das korso.op Kollektiv mit Sitz in Saarbrücken, für das er seit 2018 als Dramaturg tätig ist, erhielt 2020 den Kulturpreis für Kunst des Regionalverbandes Saarbrücken und war von der Fachzeitschrift theater heute mit den Produktionen „Tristesse Royale“ 2020 und „LOST PUPPY" 2021 in der Kategorie „Inszenierung des Jahres“ nominiert. Zuletzt war Thomas Hupfer an Projekten beteiligt mit dem disdance project Köln, mit den Wasserwerk Kulturstätten Strausberg, mit dem Literaturhaus im Mousonturm Frankfurt/Main und mit dem Kleistforum Frankfurt/Oder. 

Bei den Kreuzgangspielen war er – oft auch in Hauptrollen – zu sehen, beispielsweise 2010 als D’Artagnan in „Die drei Musketiere“, 2014 als Conférencier in „Cabaret“, wofür die Fränkische Landeszeitung ihn auszeichnete, 2015 als unvergesslicher Boanlkramer in „Der Brandner Kaspar und das ewig' Leben“ und 2017 als Luther im gleichnamigen Stück oder 2018 als Faust.

2016 war Thomas Hupfer für den ersten Teil der Trilogie „Auf-Brüche“ als Regisseur und Schauspieler gleichermaßen aktiv in „Lenz“ nach Georg Büchner. Den zweiten Teil „Kafka“ schrieb, inszenierte und spielte er gemeinsam mit Achim Conrad.

2022 wird er im dritten Teil „Bachmann“ ebenfalls wieder zu erleben sein.