Urs Alexander Schleiff

Urs Alexander Schleiff, geboren 1970 in Erfurt, studierte in Berlin an der Hochschule „Ernst Busch“ Schauspiel. Nach seinem Abschluss 1995 als Diplom-Schauspieler war er u.a. an Bühnen in Potsdam, Neubrandenburg, Senftenberg und am Theater an der Parkaue Berlin engagiert. 2001 wurde er mit dem Kunstförderpreis der Stadt Senftenberg ausgezeichnet. Von 2005 bis 2007 war er Oberspielleiter am Mecklenburgischen Theater in Parchim. Anschließend war er bis 2012 am Mittelsächsischen Theater als Schauspieler und Regisseur tätig. In dieser Zeit entstanden zahlreiche Inszenierungen, u.a „Der Gott des Gemetztels“ und „Der Sommernachtstraum“. Für die Rolle des Mephisto in „Faust 1“ wurde er 2010 für seine schauspielerische Leistung für den Faust-Preis nominiert. In den Spielzeiten 2013/2014 und 2014/2015 war er am Theater Ansbach, u.a. als Wladimir in „Warten auf Godot“, Kasimir in „Kasimir und Karoline“ und als Oduardo in „Emilia Galotti“ zu sehen.

Seit August 2015 ist er freischaffend als Schauspieler und Regisseur tätig. Aktuell arbeitet er als Regisseur in Köln, Annaberg-Buchholz, Neustrelitz, Dinkelsbühl, Dresden und am Westfälischen Landestheater. Als Schauspieler war er zuletzt in Essen, Düsseldorf, Dresden und Köln zu sehen. Das Erfolgsstück „Die Niere“ von Stefan Vögel wurde mehr als 170 aufgeführt.

Bei den Kreuzgangspielen ist Urs Alexander Schleiff zum ersten Mal in der Rolle des Dr. John Seward in „Dracula“ und in den Rollen der Gräfin und des Königs in „Ende gut, alles gut“ zu sehen.