Werner Brenner

Werner Brenner studierte Bühnenbild und Kostüm bei Prof. Ekkehard Grübler an der Akademie der Bildenden Künste München (Meisterschüler) und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Theaters der Euphorischen Lustlosigkeit. Seit 1987 arbeitet er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner. An deutschen Stadt- und Staatstheatern, aber auch für zahlreiche Festspiele schuf er Entwürfe für Bühnenbild und Kostüme, so an den Theatern in Lübeck, Braunschweig, Saarbrücken, Pforzheim, Kaiserslautern, Nürnberg, Würzburg, Trier und Landshut/Passau, bei den Opernfestspielen in Heidenheim, bei Kubus Weimar und den Burgfestspielen Bad Vilbel. Für seine Arbeit erhielt er mehrere Auszeichnungen, etwa das Karl-Rössing-Reisestipendium der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und den Oskar-Schlemmer-Förderpreis der Kulturgesellschaft Frankfurt (beide 1989).

Bei den Kreuzgangspielen gestaltete er schon oft das Bühnenbild: 2008 für „Wie es Euch gefällt“, „Non(n)sens“ und „Eine Woche voller SamsTage“, 2011 für „Viel Lärm um nichts“, wo er ebenfalls für die Kostüme verantwortlich war, 2012 für „Der Name der Rose“, 2015 für „Der Brandner Kasper“, 2017 für „Wie im Himmel“ und 2019 für „Die Geierwally“ und für das Stück „Acht Frauen“, bei dem er auch die Kostüme entwarf.

Außerdem war er bei den Kreuzgangspielen für die Ausstattung verantwortlich für „Der Glöckner von Notre-Dame“ (2009), „Die lustigen Weiber von Windsor“ (2010), „Anatevka“ (2013), „Cabaret“ (2014), „Romeo und Julia“ (2016), „Kiss me, Kate“ (2017), für „Faust“ (2018) und 2021 für „Dracula“.

2022 wird er sämtliche Bühnenbilder im Kreuzgang entwickeln – für „Im weißen Rössl“, „Kabale und Liebe“ sowie „Pippi Langstrumpf“. Für „Kabale und Liebe“ entwirft er auch die Kostüme.