Pressestimmen 2018

Faust

Spielzeit 2018

„Johannes Kaetzler hat ein pralles Freilichtspektakel auf die Bretter vor dem romanischen Kreuzgang gestellt, einen Volksfaust, der im schnellen Wechselschritt zwischen deftigem Spaß und hoch emotionaler Dramatik seinen Weg findet. Kaetzler geizt nicht mit Effekten und Einfällen, schont weder die Nebelmaschinen noch die Pyrotechnik. [...] ... das kalkuliert Disparate des "Faust" stellt er aus. Liebesdrama, Mummenschanz und Ätz-Satire, Mysterienspiel und Geisterbahn, hoher Ton und Trash-Ästhetik reiben sich in Feuchtwangen heftig aneinander. Das stattliche Ensemble zieht lustvoll mit.“

Thomas Wirth, Nürnberger Nachrichten, 12.06.2018 

 

 „Der Jubiläumsfaust im Feuchtwanger Kreuzgang ist ein überzeugendes Gesamtkunstwerk. Spannend erzählt. Bühne, Kostüme, Effekte, der eigens komponierte Soundtrack und natürlich das große Spiel des Kreuzgangensembles. Fünf von fünf Radio-8-Premierensternen gibt es dafür. Besser kann das Jubiläum „70 Jahre Kreuzgangspiele“ nicht gefeiert werden.“

Klaus Seeger, Radio 8, 08.06.2018

 

 „ [...] so entstehen viele fantastisch zauberhafte Augenblicke - für allem für das Publikum -, die das "Faust"-Drama am Ende eben auch zu einem Zauberstück machen und das Leben zu einem solchen werden lässt. Dafür gab es bei der Premiere begeisterten Beifall für das große Kreuzgangspiele-Ensemble.

Ralph Snurawa, Südwest Presse, 13.06.2018

 

 „Mit 15 Schauspielern hat Johannes Kaetzler ein staatliches, durchwegs überzeugendes Ensemble aufgeboten." 

Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 09.06.2018

 

"Nicht nur die Besetzung der drei Hauptprotagonisten ist überaus gut gelungen. Das gesamte Ensemble besticht mit einer großartigen Leistung. Intendant Johannes Kaetzler konnte da ganz auf das Können seines Teams vertrauen. Mit seiner Inszenierung zum 70-jährigen Bestehen der Kreuzgangspiele ist es ihm gelungen, Goethes Faust aus der vermeintlich angestaubten Klassiker-Schublade herauszuholen und als zeitlos modernes und schwungvolles Stück auf die Bühne zu bringen. Eine großartige Hommage auch an die Anfänge der Kreuzgangspiele."

Elke Walter, Windsheimer Zeitung, 13.06.2018

 

 „Thomas Hupfer zeigt diese Zerrissenheit als Faust mit genialem Spiel und Rudolf Krause als Mephisto zuzuschauen macht größte Freude. Die Entdeckung des Abends ist Julia Suzanne Buchmann als Gretchen. Man möchte sie von der Bühne reißen und retten. Großer Beifall."

Klaus Seeger, Radio 8, 08.06.2018

 

 „Ausstatter Werner Brenner zitiert [...] mit filigranen Fachwerk-Abstraktionen altdeutsches Ambiente herbei und greift tief in die Kostüm- und Maskenkiste. Michael Reffi legt eine filmtaugliche Tonspur unters Geschehen."

Thomas Wirth, Nürnberger Nachrichten, 12.06.2018

 

 „Kaetzler setzt auf die Qualität seines Ensembles und lässt trotzdem Bühneneffekte nicht zu kurz kommen. (..) Den stärksten Eindruck hinterlässt Julia Suzanne Buchmann als Margarete, genannt Gretchen. Sie legt – ganz im Sinne von Goethe – ihre Figur als unschuldiges Schulmädchen an, die durch die Machenschaften des Dr. Heinrich Faust (‚Heinrich, mir graust’s vor Dir’) innerlich zerbricht.[...] Die Walpurgisnacht mutiert zum Swingerclub getriebener Geister, Zombies im Sexrausch.“

Ansgar König, Schwäbische Zeitung, 08.06.2018

Wie im Himmel

Spielzeit 2018

„Achim Conrad bringt „Wie im Himmel“ mit starkem Ensemble auf die Bühne. [...] Fürsorglich hat er dabei die geknickten Seelen des Dorfes im Blick. [...] oft ist freundlicher Humor mit im Spiel. [...] In Feuchtwangen kann man „Wie im Himmel“ daher als Stück über das Lernen sehen: lernen miteinander zu leben, lernen zu verzeihen, lernen zu lieben. [...] Alltagsdetails holt vor allem Heike Engelbert mit ihren typgenauen Kostümen auf die Bühne. Das Ensemble füllt sie mit Leben.“ 

Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 16.06.2018

 

„Das Premierenpublikum war begeistert. Trotz aufziehender Kälte gab es lang und laut Beifall. Verdient. Das Ensemble begeistert wieder einmal mit einer beeindruckenden Leistung. Die Energie ist bis in die letzte Reihe der Zuschauertribüne zu spüren.“

Klaus Seeger, Radio 8, 15.06.2018

 

"Die gelungene Inszenierung hatte nun Premiere. Eisig sind nicht nur die winterlichen Minusgrade, als der erfolgreiche Dirigent Daniel Daréus (Sven Hussok), kurz vor Weihnachten, ausgebrannt und kraftlos nach einem Herzinfarkt, in das kleine schwedische Dorf seiner Kindheit zurückkehrt. Zunächst ahnt niemand, wer der berühmte Musiker im alten Schulhaus wirklich ist. [...] Sven Hussock zeigt dessen Wandlung eindringlich. Einer, der mehr in Musik sieht als nur eine perfektionistische Darbietung von Noten. Sie soll die Menschen berühren. So etwa, als der von Conny verprügelte Dirigent von seinen Chorfreunden liebevoll versorgt wird und diese leise „Amazing Grace“ anstimmen. Das Publikum fühlt und leidet mit.“ 

Elke Walter, Windsheimer Zeitung, 19.06.2018

 

"Sina Schulz gibt Gabriella die Stimme, die sie für ihr hymnisches Lied braucht. Sie setzt damit, vom Ensemble begleitet, einen hoch emotionalen Schlusspunkt. [...] Sven Hussock lässt Dareus Entwicklung nachvollziehbar werden, zeigt, wie er zu sich findet.  [...] Aber da ist vor allem viel Mitgefühl, Herzlichkeit, Mut und Offenheit. Wie selbstverständlich strahlt Lisa Ahorn dies aus."

Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung Nr. 136, 16.06.2018

 

"Lena und Daréus verlieben sich ineinander. Es ist eine sehr vorsichtige Annäherung, die Lisa Ahorn und Sven Hussock anrührend ausspielen. [...] Eine weitere Rolle darf nicht unerwähnt bleiben: die des geistig zurückgebliebenen Tore. Konstantin Krisch spielt ihn so phantastisch überzeugend - und bringt sich, wie alle Darsteller der Chormitglieder, ebenso als hervorragender Sänger mit ein."

Ralph Surawa, Südwest Presse, 23.06.2018

Schneewittchen

Spielzeit 2018

"... ‚Schneewittchen’ ist in der Fassung von Cornelius Henne ein wasserdichtes Märchenstück geworden: komödiantisch, dramatisch und intelligent. Das hat so gar nichts Verschnarchtes oder Trolliges an sich. Die Geschichte, die jeder kennt und erwartet, ist da. Samt Zauberspiegel und Glassarg. Aber das ist nicht alles. ..."

Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 15.05.2018

 

"… Der Zauber funktioniert von der ersten Sekunde an. Der Spiegel erwacht zum Leben. Die böse Stiefmutter dreht durch und will das schöne Schneewittchen umbringen. Drei Mordversuche in einer Stunde. Selten wurde dabei so sehr gelacht wie bei den Kreuzgangspielen Feuchtwangen. Grusel und Mief des Märchenklassikers hat Cornelius Henne aus seiner Inszenierung strikt verbannt. ..."

"… Ja und die Zwerge singen viel. Achtung – Ohrwurmgefahr! Wer Schneewittchen bei den Kreuzgangspielen gesehen hat, bekommt diese Melodie ... nicht mehr aus den Ohren …"

"... Die Kreuzgangspiele übertreffen sich selbst. ... Radio 8 vergibt fünf von fünf Premierensternen. ..."

 Klaus Seeger, Radio 8, 14.05.2018

Kafka

Spielzeit 2018

„Man steht und staunt. Und ist ein bisschen fassungslos. Wie sich hier alles verbindet und verwandelt und vieldeutig zu einem spricht.“

 „Thomas Hupfer und Achim Conrad, Schauspieler und Regisseure zugleich in diesem Projekt für Jugendliche und Erwachsene, lassen die Kraft der Texte sichtbar werden. Sie schaffen rätselschöne Bilder, geben Mitgefühl und Humor hinein. Vor allem öffnen sie den weiten Horizont der Texte: Der Museumsgarten ist Paradies samt Apfelbäumen, ist bayerischer Grenzort, ist Transitzentrum, ist ein Platz, wo es vom Leben vielleicht in den Tod oder doch in ein anderes Leben geht.“

Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 10.07.2018

 

"Das Kafka-Projekt bei den Kreuzgangspielen Feuchtwangen bietet Theater mit Wow-Effekt. […] Ein Angebot für Jugendliche, aber nicht ausschließlich. Kafka bei den Kreuzgangspielen hat fünf von fünf Radio-8-Premierensternen verdient. Theater, wie es so bei den Kreuzgangspielen bisher nicht zu erleben war, aber hoffentlich noch oft zu sehen sein wird. Unbedingt ansehen."

Klaus Seeger, Radio 8, 10.07.2018

 

"Eine Theaterstunde, die nicht mit dem Verlassen des Gartens endet, sondern auf der Bühne des Lebens nachwirkt."

Elke Walter, Windsheimer Zeitung, 12.07.2018

Hase und Igel

Spielzeit 2018

„Im schönen Garten des Fränkischen Museums spielen Katrin Sagener und Judith Mauch eine runderneuerte Version. Die lebt von ihrem Witz und ihrem Tempo, von Bewegungslust und verblüffenden Ideen.“

Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 26.06.2018

Glanz

Spielzeit 2018

„Heute Abend erlebte ich die großartige Premiere von GLANZ!“

Klaus Seeger, Radio 8, 9. Juli 2018

„In „Glanz“ lässt Liv Manthey das kunstseidene Mädchen in der Gegenwart ankommen. […] Liv Manthey inszeniert ihre Adaption als Spiel im Spiel: Eine Schauspielerin (Rebekka Michalek) und ein Schauspieler (Mario Schnitzler) bieten den Stoff dar. […] Das ist ambitioniert, abwechslungsreich und erfrischend unernst […] So wird aber besonders die Entwicklung deutlich, die Doris durchmacht.“ 

Randolf Sixx, Fränkische Landeszeitung, 12. Juli 2018