Pressestimmen

Die Geierwally

Spielzeit 2019

"Das bekannte Volksstück ist ein intensives Kammerspiel mit einem hervorragenden Ensemble"
Susanne Nüsslein, Bayerischer Rundfunk, 5. Juni 2019 (Vorbericht)

 

"Die Geierwally will ihre Freiheit. Sie will ihr Leben selbst bestimmen und riskiert dabei ihren Absturz. Die Inszenierung von Johannes Kaetzler ist perfekt auf den Kreuzgang zugeschnitten. Wenige Kulissen reichen, um den alten Klostergarten in eine Berglandschaft zu verwandeln. [...] Klasse ist die schauspielerische Leistung bis in die kleinsten Nebenrollen hinein. [Judith Peres] ist ein echter Glücksfall für die Inszenierung. Allein, was Judith Peres auf der Bühne mit ihren Augen ausdrücken kann, ist sensationell. Was Judith Peres zeigt, ist großes Können. Johannes Kaetzler packt in seine Inszenierung aber auch Humor, ohne aber auch nur ansatzweise in den Komödienstadl abzugleiten. Das hat er immer perfekt im Griff. Die Geierwally bei den Kreuzgangspielen ist tatsächlich das versprochene große, kraftvolle Volkstheater. Fünf von Fünf Radio 8-Premierensternen gibt es von mir. Verpassen Sie nicht diese aufwühlende und berührende Inszenierung! Und nicht vergessen: Schauen Sie in die Augen von Judith Peres, der Geierwally."
Klaus Seeger, Radio 8, 7. Juni 2019

 

"Diese Geierwally ist nicht nur kraftvolles Volkstheater. Das ist eine großartige Alpensaga. Keine gestrige. Sondern: eine auf der Höhe der Zeit. Ein Freilicht-Ereignis. [...] Kaetzler hat das Drama im Griff. Er inszeniert effektvoll. Natürlich. Glockengeläut, knallende Gewehre, lodernde Fackeln, wallende Nebel. Fesche Trachtenkostüme von Marion Schultheiss. Schicksalsschwangere Musik von Michael Reffi. Alles da, was die Freilichtbühne braucht. Es gibt sogar einen Geier (Mario Schnitzler), der geheimnisvoll von hinten das Geschehen beäugt, ein urtümliches Fabelwesen, eine vieldeutige Parabelfigur. All das greift ineinander, wirkt zusammen. Es ist aus einem Guss."
Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 8. Juni 2019

 

"[Die] 'Geierwally' durchlebt sämtliche Höhen und Tiefen: von tiefster Einsamkeit über helle Freude und bösem Zorn bis zur absoluten Scham fahren ihre Gefühle Achterbahn. Dafür hat Johannes Kaetzler mit Judith Peres die perfekte Besetzung gewählt: Stets authentisch lässt sie ihre Figur agieren, ist bewundernswert wandelbar und bleibt sich auf ihre Weise immer treu. Und dem Zuschauer auch in den extremsten Situationen nah, so nachvollziehbar sind ihre zutiefst emotionalen Handlungen. Unweigerlich schleichen sich aktuelle Fragen ein: Wie gleichberechtigt sind Mann und Frau heute? Wie viel echte Wahlfreiheit haben wir? Damit schaffen Kaetzler, Dramaturgin Dr. Maria Wüstenhagen und das gesamte Ensemble, das durch die Bank begeisterte, spielend den Bogen vom Damals zum Jetzt. Sowohl Bühnenbild (Werner Brenner) als auch Kostüme (Marion Schultheiss) fügen sich fließend in die Kulisse des Kreuzgangs ein. Wenn dann noch Alphörner (Musik: Michael Reffi) erklingen, Kuhglocken ertönen und Nebel aufsteigen, ist man hoch droben in den Bergen, der Blick schweift runter zum Tal, auf das Geschehen auf der Bühne, das den ganzen Abend aufmerksam von Wallys Geier Hansel (Mario Schnitzler) beobachtet wird. Und ganz schnell muss man sich aus der längst vergessenen Regenhaut schälen, um in den tosenden Applaus einzustimmen."
Tina Ellinger, Altmühlbote, 8. Juni 2019

 

"Besonders Hauptdarstellerin Judith Peres zeigt all ihr schauspielerisches Können beim Ausleuchten der Charakterfacetten Walburga Stromingers, die Geierwally genannt wird. [...] Kaum könnte man sich einen Charakterwandel gelungener vorstellen wie den von der auf das Hochjoch in die Einsamkeit verbannten Geierwally zur reichen Erbin, die den Hof allein und mit eiserner Disziplin führt: aber vor allem selbstbestimmt und gegen das Geschwätz der Leute im Dorf („So lang i meine zwei gsunden Arm hab, brauch i mi vor nix zu fürchten.“). In dieser Hinsicht könnte es auch eine Frau von heute sein, die sich ständig gegen eine Männergesellschaft durchsetzen muss und gegen Frauen, die sich der Gesellschaftsordnung willig unterwerfen."
Ralf Snurawa, Hohenloher Tagblatt, 12. Juni 2019

 

"Kein alter Heimatschinken, sondern ein modernes Stück über Emanzipation der Frau und einem Mut machenden Bekenntnis zur eigenen Stärke: So könnte man kurz beschreiben, was Regisseur Johannes Kaetzler und seine Darsteller aus Wilhelmine von Hillerns Roman "Geierwally" für die Kreuzgangspiele in Feuchtwangen gemacht haben. [...] Keine Sekunde lang wird die Vorstellung des Feuchtwanger Ensembles langweilig. Die Ereignisse überschlagen sich, die Protagonisten geben alles, sind laut, weinerlich, manchmal auch komisch. Schreckmomente, wenn beispielsweise ein Schuss fällt und die ausgeklügelte Lichttechnik dazu einen Blitz herabfahren lässt, wechseln mit lustigen Elementen. Und am Ende doch mit versöhnlichen Tönen. Ein Heimatstück mit Tiefgang, der bereits in der literarischen Vorlage angelegt ist, der in Feuchtwangen aber sehr überzeugend herausgearbeitet wird."
Timo Lechner, Evangelisches Sonntagsblatt, 12. Juli 2019 (die vollständige Kritik gibt es hier)

 

Acht Frauen

Spielzeit 2019

"Gelacht wurde viel bei der Premiere von 'Acht Frauen'. Die Geschichte schraubt sich von Minute zu Minute weiter in die Höhe. Keinen Augenblick wird's langweilig. Die zwei Stunden vergehen wie im Flug und die acht Schauspielerinnen, die sind richtig klasse! Alle Rollen sind ideal besetzt. Musik gibt es auch. Michael Reffi hat für die Inszenierung Songs komponiert, keine Lückenfüller, sondern kleine Geschichten, die er den Frauen auf den Leib geschrieben hat. Das Tolle an 'Acht Frauen' ist die Vielschichtigkeit. Das ist nicht nur urkomische Kriminalkomödie, das ist auch Familiendrama, Gesellschaftsstudie, Satire und eben auch Musical. Alles drin für einen spannenden Sommerabend im Kreuzgang."
Klaus Seeger, Radio 8, 14. Juni 2019

 

"Den wichtigsten Satz sagt die Schauspielerin Linda Prinz nach dem Stück. Sie sagt ihn zum Publikum und wünscht sich von ihm, dass es das Ende nicht verraten möge. Es soll ein Geheimnis bleiben. Sehr vernünftig. Das zweite Abendstück der Kreuzgangspiele braucht ein bisschen Wer-war-der-Mörder-Spannung. Die finale Auflösung von 'Acht Frauen' hat dann Gänsehaut-Potential. [...] Für die Kreuzgangspiele inszeniert Matthias Steurer in Sichnähe zur Leinwand, ohne schlicht zu kopieren. [...] Die Handlung verortet Matthias Steurer in den Sechzigern. Die Musical-Chanson-Teile der Kinoversion ersetzt er durch neue Songs, die Michael Reffi geschrieben hat. Alle Achtung! [...] Schlicht hinreißend ist, mit welch komödiantischem Talent Gabriele Fischer ihre Augustine portraitiert."
Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 15. Juni 2019

 

"Neben schauspielerischem Können stellen die Akteurinnen ihre Stimmen in mehreren Liedern unter Beweis. Die Darstellerinnen verkörpern alle unterschiedlichste Charaktere, in die sie sehr gut hineinschlüpfen. Keine der Frauen ist so, wie sie anfangs vorgibt zu sein. Schicht für Schicht schälen sich die Figuren aus ihren verschiedenen Gesichter. Immer mehr Geheimnisse, Lügen und Laster kommen zu Tage. Was hast du heute Nacht getan? Jede gibt nur so viel preis, wie sie muss. Doch keine von ihnen kommt damit durch. Denn ihre geheimen Gewohnheiten und Beziehungen blieben nie unentdeckt. Hinter jedem Vorhang, vor jeder Tür lauschen und lauern neugierige Augen und Ohren."
Isabel-Marie Köppel, Altmühlbote, 15. Juni 2019

 

"Marcel, Fabrikant, Hausherr der Villa und Stimme aus dem Off, liegt erstochen in seinem Zimmer. Die acht Frauen des Haushalts – Frau, Töchter, Schwiegermutter, Schwägerin, Schwester, Dienstmädchen und Köchin – sind geschockt: kein Selbstmord, kein Telefon, kein Auto. Niemand kann weg. Eine der acht Frauen ist eine Mörderin. Unabhängig voneinander nehmen sie die Ermittlungen auf: Wer war wann wo? Dabei tun sich Abgründe auf: Verhöre, Streit, Misstrauen, Neid, Hass – starke Gefühle. […] Regisseur Steurer nutzt dabei, das ist in Feuchtwangen seit Jahren eine Kernkompetenz, die architektonischen Gegebenheiten des Kreuzgangs geschickt. […] Unter den acht Frauen, die der Reihe nach verdächtigt werden und nach und nach ihre Geheimnisse preisgeben, ragt vor allem Louise (Lisa Ahorn), das Dienstmädchen, heraus. Nicht nur, weil sie gleich zu Beginn den Kernsatz „Mit der Moral hat es noch nie jemand zu etwas gebracht“ sagen darf. Sie bringt mit süffisanter Mimik, verführerischem Blick und zackigem Schritt Schwung ins Stück."
Ansgar König, Schwäbische Zeitung, 17. Juni 2019

 

"Viel Beifall gab's für die Premiere von 'Acht Frauen' bei den Kreuzgangspielen. Acht mit Spiellust versehene Schauspielerinnen, um schnellen Fluss der Handlung bemüht, ließen zwei Stunden lang die Bühne zu einer Terrasse der Eitelkeiten, Empfindlichkeiten, Eigenheiten und Neugier werden."
Ralf Snurawa, Hohenloher Tagblatt, 22. Juni 2019

Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete

Spielzeit 2019

"'Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete' ist eine kugelrunde Sache geworden. Die Inszenierung von Lennart Matthiesen hat den Charme der originalen Hotzenplotz-Geschichten. Das ist nicht selbstverständlich. [...] Mit der Musik von Michael Reffi wird in Feuchtwangen eine hübsch-skurrile, operettige Episode daraus. Lennart Matthiesen inszeniert die Geschichte ohne falsche Schnörkel. Er entwickelt sie schlüssig und mit herzhaftem Humor. So macht sie Spaß."
Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 14.05.2019
 

"Klasse Stück. Super Premiere. [...] Es ist ein wunderbarer Spaß mit viel Kasperei und Blödsinn. Ich bin mir sicher, Sie werden mit Ihren Kindern oder Enkeln Tränen lachen. Und wer so viel Freude vermittelt, hat auch 5 von 5 Radio 8-Premierensternen verdient."
Klaus Seeger, Radio 8, 13.05.2019
 

"Konstantin Krisch spielt den Seppel mit Leichtigkeit und Frohsinn, Mario Schnitzler gibt den einfältigen, aber treuen Seppel ebenso frei und authentisch, dass es den Kleinen ebenso wie den Großen gefällt. Wieder einmal zeigt sich, dass bei den Kinderstücken des Feuchtwanger Ensembles die Umsetzung so facettenreich gelingt, dass sich die Erwachsenen nicht gelangweilt zurücklehnen müssen, während nur die Kinder auf ihre Kosten kommen. [...] Gesangseinlagen, passende Soundeffekte und kleine beifällig wirkende Gags lassen die Stunde wie im Fluge vergehen. Und es bleibt mehr an Eindrücken zurück, als man es vielleicht von anderen Kinderstücken kennt. Was vielleicht auch am Tiefgang liegt, mit dem die Theatermacher an die Sache herangegangen sind. Dokumentiert in einem rund 40-seitigen theaterpädagogischen Konzept, das auf die Freundschaft zwischen Kasperl und Seepel und deren tiefere Gründe eingeht und die Kinder zur Selbstreflexion einlädt."
Timo Lechner, Evangelisches Sonntagsblatt, 23.05.2019 (die komplette Kritik gibt es hier)

Kleider machen Leute

Spielzeit 2019

"Für die Kreuzgangspiele hat Liv Manthey eine alte berühmte Novelle in die Gegenwart geschossen. [...] Sie packt viel Heutiges ins Stück: Konsumismus, die permanente Selbstinszenierung, Rollenbilder, Ökologie, Globalisierung und das schlechte Gewissen, wenn beim Kauf von Billigklamotten die Widersprüche im eigenen Handeln klar werden. [...] Schön und fein lässt Liv Manthey ausspielen, wie Wenzel und Nettchen, die sich hier lieber Greta nennt, zueinanderfinden, und wie sich Konflikte aufbauen. Sie gibt Greta und Wenzel Zeit, setzt Pausen, lässt es still werden...ein Hauch Melancholie ist dabei, auch die Unsicherheit zweier Menschen am Anfang ihrer Liebe."
Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 9. Juli 2019

 

"Liv Manthey ist sehr konsequent umgegangen mit dieser Zeitreise aus der Vergangenheit in die Gegenwart, und genau da passt diese Geschichte bestens rein. Es geht um Schein und Sein. Kleider machen Leute. Gerade heute diktiert die Marke einer Klamotte den Stellenwert des Trägers - gerade bei Jugendlichen. Ist gelungen! Für Liv Manthey ist es die erste große Regiearbeit für die Kreuzgangspiele Feuchtwangen. Langen Beifall gab es bei der Premiere für die Inszenierung. Die Jugendlichen gehen durchaus überrascht aus dem Theater, einen Klassiker derart frisch aufbereitet, haben die Wenigsten erwartet. Eine großartige, junge Theatertruppe begeistert mit 'Kleider machen Leute'. Fünf von fünf Radio 8-Premierensternen gibt es von mir. Meine Empfehlung: Zusammen mit dem Nachwuchs ins Theater gehen."
Klaus Seeger, Radio 8, 9. Juli 2019

Vom kleinen Maulwurf

Spielzeit 2019

"Alles zurück auf Start: Die Bühne Bumm spielt in Feuchtwangen jenes Kinderstück, mit dem vor zehn Jahren alles begann, mit dem das Nixel-Areal zum Freilichttheater wurde, zur zweiten Spielstätte der Kreuzgangspiele. Seit gestern spielt die Bühne Bumm wieder. Wieder ein Anfang, aber einer der noch vielversprechender ist. Das neue Theater im Nixel-Garten eröffnet großartige Möglichkeiten. [...] Zuschauer, die gerade mal den Windeln entwachsen sind, finden hier mit wenigen Worten eines ihrer heiklen Alltagsthemen aufbereitet - unverkrampft und ohne Igittigitt-Getue, dafür mit Pantomime, Tanz, Musik, mit köprpersprachlicher Präzision und deftigem Witz. Frisch wie damals."
Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 25. Juni 2019

Faust

Spielzeit 2018

„Johannes Kaetzler hat ein pralles Freilichtspektakel auf die Bretter vor dem romanischen Kreuzgang gestellt, einen Volksfaust, der im schnellen Wechselschritt zwischen deftigem Spaß und hoch emotionaler Dramatik seinen Weg findet. Kaetzler geizt nicht mit Effekten und Einfällen, schont weder die Nebelmaschinen noch die Pyrotechnik. [...] ... das kalkuliert Disparate des "Faust" stellt er aus. Liebesdrama, Mummenschanz und Ätz-Satire, Mysterienspiel und Geisterbahn, hoher Ton und Trash-Ästhetik reiben sich in Feuchtwangen heftig aneinander. Das stattliche Ensemble zieht lustvoll mit.“

Thomas Wirth, Nürnberger Nachrichten, 12.06.2018 

 

 „Der Jubiläumsfaust im Feuchtwanger Kreuzgang ist ein überzeugendes Gesamtkunstwerk. Spannend erzählt. Bühne, Kostüme, Effekte, der eigens komponierte Soundtrack und natürlich das große Spiel des Kreuzgangensembles. Fünf von fünf Radio-8-Premierensternen gibt es dafür. Besser kann das Jubiläum „70 Jahre Kreuzgangspiele“ nicht gefeiert werden.“

Klaus Seeger, Radio 8, 08.06.2018

 

 „ [...] so entstehen viele fantastisch zauberhafte Augenblicke - für allem für das Publikum -, die das "Faust"-Drama am Ende eben auch zu einem Zauberstück machen und das Leben zu einem solchen werden lässt. Dafür gab es bei der Premiere begeisterten Beifall für das große Kreuzgangspiele-Ensemble.

Ralph Snurawa, Südwest Presse, 13.06.2018

 

 „Mit 15 Schauspielern hat Johannes Kaetzler ein staatliches, durchwegs überzeugendes Ensemble aufgeboten." 

Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 09.06.2018

 

"Nicht nur die Besetzung der drei Hauptprotagonisten ist überaus gut gelungen. Das gesamte Ensemble besticht mit einer großartigen Leistung. Intendant Johannes Kaetzler konnte da ganz auf das Können seines Teams vertrauen. Mit seiner Inszenierung zum 70-jährigen Bestehen der Kreuzgangspiele ist es ihm gelungen, Goethes Faust aus der vermeintlich angestaubten Klassiker-Schublade herauszuholen und als zeitlos modernes und schwungvolles Stück auf die Bühne zu bringen. Eine großartige Hommage auch an die Anfänge der Kreuzgangspiele."

Elke Walter, Windsheimer Zeitung, 13.06.2018

 

 „Thomas Hupfer zeigt diese Zerrissenheit als Faust mit genialem Spiel und Rudolf Krause als Mephisto zuzuschauen macht größte Freude. Die Entdeckung des Abends ist Julia Suzanne Buchmann als Gretchen. Man möchte sie von der Bühne reißen und retten. Großer Beifall."

Klaus Seeger, Radio 8, 08.06.2018

 

 „Ausstatter Werner Brenner zitiert [...] mit filigranen Fachwerk-Abstraktionen altdeutsches Ambiente herbei und greift tief in die Kostüm- und Maskenkiste. Michael Reffi legt eine filmtaugliche Tonspur unters Geschehen."

Thomas Wirth, Nürnberger Nachrichten, 12.06.2018

 

 „Kaetzler setzt auf die Qualität seines Ensembles und lässt trotzdem Bühneneffekte nicht zu kurz kommen. (..) Den stärksten Eindruck hinterlässt Julia Suzanne Buchmann als Margarete, genannt Gretchen. Sie legt – ganz im Sinne von Goethe – ihre Figur als unschuldiges Schulmädchen an, die durch die Machenschaften des Dr. Heinrich Faust (‚Heinrich, mir graust’s vor Dir’) innerlich zerbricht.[...] Die Walpurgisnacht mutiert zum Swingerclub getriebener Geister, Zombies im Sexrausch.“

Ansgar König, Schwäbische Zeitung, 08.06.2018

Wie im Himmel

Spielzeit 2018

„Achim Conrad bringt „Wie im Himmel“ mit starkem Ensemble auf die Bühne. [...] Fürsorglich hat er dabei die geknickten Seelen des Dorfes im Blick. [...] oft ist freundlicher Humor mit im Spiel. [...] In Feuchtwangen kann man „Wie im Himmel“ daher als Stück über das Lernen sehen: lernen miteinander zu leben, lernen zu verzeihen, lernen zu lieben. [...] Alltagsdetails holt vor allem Heike Engelbert mit ihren typgenauen Kostümen auf die Bühne. Das Ensemble füllt sie mit Leben.“ 

Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 16.06.2018

 

„Das Premierenpublikum war begeistert. Trotz aufziehender Kälte gab es lang und laut Beifall. Verdient. Das Ensemble begeistert wieder einmal mit einer beeindruckenden Leistung. Die Energie ist bis in die letzte Reihe der Zuschauertribüne zu spüren.“

Klaus Seeger, Radio 8, 15.06.2018

 

"Die gelungene Inszenierung hatte nun Premiere. Eisig sind nicht nur die winterlichen Minusgrade, als der erfolgreiche Dirigent Daniel Daréus (Sven Hussok), kurz vor Weihnachten, ausgebrannt und kraftlos nach einem Herzinfarkt, in das kleine schwedische Dorf seiner Kindheit zurückkehrt. Zunächst ahnt niemand, wer der berühmte Musiker im alten Schulhaus wirklich ist. [...] Sven Hussock zeigt dessen Wandlung eindringlich. Einer, der mehr in Musik sieht als nur eine perfektionistische Darbietung von Noten. Sie soll die Menschen berühren. So etwa, als der von Conny verprügelte Dirigent von seinen Chorfreunden liebevoll versorgt wird und diese leise „Amazing Grace“ anstimmen. Das Publikum fühlt und leidet mit.“ 

Elke Walter, Windsheimer Zeitung, 19.06.2018

 

"Sina Schulz gibt Gabriella die Stimme, die sie für ihr hymnisches Lied braucht. Sie setzt damit, vom Ensemble begleitet, einen hoch emotionalen Schlusspunkt. [...] Sven Hussock lässt Dareus Entwicklung nachvollziehbar werden, zeigt, wie er zu sich findet.  [...] Aber da ist vor allem viel Mitgefühl, Herzlichkeit, Mut und Offenheit. Wie selbstverständlich strahlt Lisa Ahorn dies aus."

Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung Nr. 136, 16.06.2018

 

"Lena und Daréus verlieben sich ineinander. Es ist eine sehr vorsichtige Annäherung, die Lisa Ahorn und Sven Hussock anrührend ausspielen. [...] Eine weitere Rolle darf nicht unerwähnt bleiben: die des geistig zurückgebliebenen Tore. Konstantin Krisch spielt ihn so phantastisch überzeugend - und bringt sich, wie alle Darsteller der Chormitglieder, ebenso als hervorragender Sänger mit ein."

Ralph Surawa, Südwest Presse, 23.06.2018

Schneewittchen

Spielzeit 2018

"... ‚Schneewittchen’ ist in der Fassung von Cornelius Henne ein wasserdichtes Märchenstück geworden: komödiantisch, dramatisch und intelligent. Das hat so gar nichts Verschnarchtes oder Trolliges an sich. Die Geschichte, die jeder kennt und erwartet, ist da. Samt Zauberspiegel und Glassarg. Aber das ist nicht alles. ..."

Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 15.05.2018

 

"… Der Zauber funktioniert von der ersten Sekunde an. Der Spiegel erwacht zum Leben. Die böse Stiefmutter dreht durch und will das schöne Schneewittchen umbringen. Drei Mordversuche in einer Stunde. Selten wurde dabei so sehr gelacht wie bei den Kreuzgangspielen Feuchtwangen. Grusel und Mief des Märchenklassikers hat Cornelius Henne aus seiner Inszenierung strikt verbannt. ..."

"… Ja und die Zwerge singen viel. Achtung – Ohrwurmgefahr! Wer Schneewittchen bei den Kreuzgangspielen gesehen hat, bekommt diese Melodie ... nicht mehr aus den Ohren …"

"... Die Kreuzgangspiele übertreffen sich selbst. ... Radio 8 vergibt fünf von fünf Premierensternen. ..."

 Klaus Seeger, Radio 8, 14.05.2018

Kafka

Spielzeit 2018

„Man steht und staunt. Und ist ein bisschen fassungslos. Wie sich hier alles verbindet und verwandelt und vieldeutig zu einem spricht.“

 „Thomas Hupfer und Achim Conrad, Schauspieler und Regisseure zugleich in diesem Projekt für Jugendliche und Erwachsene, lassen die Kraft der Texte sichtbar werden. Sie schaffen rätselschöne Bilder, geben Mitgefühl und Humor hinein. Vor allem öffnen sie den weiten Horizont der Texte: Der Museumsgarten ist Paradies samt Apfelbäumen, ist bayerischer Grenzort, ist Transitzentrum, ist ein Platz, wo es vom Leben vielleicht in den Tod oder doch in ein anderes Leben geht.“

Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 10.07.2018

 

"Das Kafka-Projekt bei den Kreuzgangspielen Feuchtwangen bietet Theater mit Wow-Effekt. […] Ein Angebot für Jugendliche, aber nicht ausschließlich. Kafka bei den Kreuzgangspielen hat fünf von fünf Radio-8-Premierensternen verdient. Theater, wie es so bei den Kreuzgangspielen bisher nicht zu erleben war, aber hoffentlich noch oft zu sehen sein wird. Unbedingt ansehen."

Klaus Seeger, Radio 8, 10.07.2018

 

"Eine Theaterstunde, die nicht mit dem Verlassen des Gartens endet, sondern auf der Bühne des Lebens nachwirkt."

Elke Walter, Windsheimer Zeitung, 12.07.2018

Hase und Igel

Spielzeit 2018

„Im schönen Garten des Fränkischen Museums spielen Katrin Sagener und Judith Mauch eine runderneuerte Version. Die lebt von ihrem Witz und ihrem Tempo, von Bewegungslust und verblüffenden Ideen.“

Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 26.06.2018

Glanz

Spielzeit 2018

„Heute Abend erlebte ich die großartige Premiere von GLANZ!“

Klaus Seeger, Radio 8, 9. Juli 2018

„In „Glanz“ lässt Liv Manthey das kunstseidene Mädchen in der Gegenwart ankommen. […] Liv Manthey inszeniert ihre Adaption als Spiel im Spiel: Eine Schauspielerin (Rebekka Michalek) und ein Schauspieler (Mario Schnitzler) bieten den Stoff dar. […] Das ist ambitioniert, abwechslungsreich und erfrischend unernst […] So wird aber besonders die Entwicklung deutlich, die Doris durchmacht.“ 

Randolf Sixx, Fränkische Landeszeitung, 12. Juli 2018