Pressestimmen

Dracula

Spielzeit 2021

"Ein fulminantes Theaterspektakel... Die Lust am Spielen ist dem Ensemble auf der Bühne anzumerken... Und sie können es! Johannes Kaetzler zaubert mit seinem Team sehr wirkungsstarke Bilder in den Kreuzgang... 'Dracula' in Feuchtwangen ist eine kraftvolle Inszenierung mit vielen Überraschungen und einer starken Ensembleleistung. Johannes Kaetzler versteht es, die Mystik des Kreuzgangs intelligent zu nutzen. Einer der schönsten Theaterorte weit und breit scheint wie geschaffen für 'Dracula'. Und Sie sollten diesen Vampirklassiker nicht verpassen!" Klaus Seeger, Radio 8, 4. Juni 2021


"Es ist weniger ein dramatisches Gruselstück als ein unterhaltsames Abenteuer bei einer rasanten Vampirjagd. Dieser Dracula war für das Premierenpublikum ein gelungener Auftakt." Susanne Nüsslein, Bayerischer Rundfunk, 4. Juni 2021 (Den ganzen Beitrag aus der Frankenschau aktuell gibt es hier)


"Kraftvolle Gegenspieler sind der fanatische Vampirjäger Professor van Helsing und Dracula: beide narzisstisch und erfüllt von Allmachtsphantasien, beide Verführer mit manipulativen Energien. Achim Conrad gibt den Professor als wortgewandten Macher, der in der modernen Welt als Klischee-Chefarzt mit Gefolge durch Krankenhausflure stolzieren könnte... Andreas Wobig setzt nicht auf eine dunkel-erotische Anziehungskraft der Vampir-Figur. Vielmehr bindet sein Dracula Mina durch eine tiefe Sehnsucht nach Liebe und Erlösung an sich. Mächtig wird der Graf, wenn er seinen Kontrahenten ihre Schwächen aufzeigt. Allein mit Worten schmettert er die Gegner nieder, und Wobig dominiert die Bühne, ehe die Inszenierung in einem atemlosen Showdown gipfelt. Endlich wieder Theater." Lara Hausleitner, Fränkische Landeszeitung, 5. Juni 2021


"...Hoffnung auf eine Gegenwelt zu dieser Dystopie gegen die Finsternis: Die Hoffnung auf eine Welt, in der die Liebe am Ende doch siegt. So wendet sich die geläuterte Quincy dann auch am Schluss des Stückes an das Publikum und erklärt, dass Mina später glücklich verheiratet und ein Kind in diese Welt gesetzt hat. Das, so ihre Hoffnung, in einer Welt aufwachsen wird, die das Böse immer wieder aufs Neue überwindet." Timo Lechner, Evangelisches Sonntagsblatt, 4. Juni 2021 (die ganze Kritik gibt es hier zum Nachlesen)


"Neben der von Sina Schulz fesselnd dargestellten Lucy ist das die entschieden wirkende Ärztin Quincey Morris von Lisa Ahorn und eben Mina Murray, die Lea Aumann zur vom Fremden angezogenen Staunenden macht, die so etwas wie Verständnis für den Vampir-Grafen empfindet. Die Szene von Mina und dem Grafen in Draculas Londoner Haus wird zum eigentlichen Höhepunkt der Inszenierung, vor allem, da Andreas Wobig sich im Erzählen und Lea Aumann in der Anteilnahme so wunderbar nah kommen… Vor diesen beiden Szenen konnte das Premierenpublikum… aber noch andere grandiose schauspielerische Leistungen erleben. Dazu gehörte allen voran Ulrich Westermann in der Rolle des geisteskranken Reginald Renfield, den er wunderbar manisch spielte. Dazu gehörte auch die Rolle des Butlers James Swales in Westenras Haus. Peter Heeg kostete den Witz mancher von diesem Butler zu sprechenden Worte mit britischer Zurückhaltung aus und ließ zugleich aufblitzen, dass er eigentlich mehr als der Butler ist: der sich um Lucys Mutter kümmernde Mann. Antje Otterson verkörperte sie ungemein mitfühlend und besorgt. Und schließlich war da noch Draculas eigentlicher Gegenspieler, Professor Dr. Abraham van Helsing. Den mimte Achim Conrad mit größter Entschlossenheit und nicht minder manisch beim Töten der Vampire wie Westermann zuvor den geisteskranken Renfield. Dafür, für das gesamte Ensemble und auch Werner Brenners immer wieder Neues entbergendes Ziegelsteinhäuschen-Bühnenbild gab es vergangenen Donnerstag lang anhaltenden und am Ende stehend gespendeten Beifall vom Publikum im Kreuzgang." Ralf Snurawa, Hohenloher Tagblatt, 9. Juni 2021


"Lea Aumann gibt eine zupackende Mina mit Mut, Charisma und einer geheimnisvollen Aura." Lara Hausleitner, Fränkische Landeszeitung, 5. Juni 2021

Andreas Wobig (Dracula)

Ende gut, alles gut

Spielzeit 2021

"Das, was hier auf der Kreuzgang-Bühne zu sehen ist die nächsten Wochen, das ist ein ganz großartiges Brillantfeuerwerk des Theaters… ‚Ende gut, alles gut‘ ist eine schwarze Komödie. Shakespeare ist ein Meister der Sprache. Ich verspreche Ihnen, in diesem Stück gibt es direkt aus dem Leben heraus viele komische Momente… Nicht nur der Shakespeare ist genial, die ganze Produktion ist es: Das Ensemble sprüht nur so vor Spielfreude und der absolute Hit sind die großartigen Kostüme. Wow! Das werden Sie in München, Hamburg, Wien oder London nicht besser sehen. Was hier von Kostümbildner Bernhard Westermann zusammen mit der Schneiderei kreiert wurde, lohnt allein schon den Besuch im Kreuzgang. Mit 'Ende gut, alles gut' hängen die Kreuzgangspiele die Messlatte für Freilichtproduktionen wieder ein Stück höher. Dieser Shakespeare im Kreuzgang ist ein Fest der Farbe, ein Fest der Fantasie und ein Fest der Kunst. Herzlichen Glückwunsch! Mein Tipp: Reingehen und verzaubern lassen!" Klaus Seeger, Radio 8, 11. Juni 2021


"Überhaupt ist alles schlüssig in dieser Inszenierung, jede noch so scheinbar absonderliche Blüte treibt direkt aus dem Text heraus. Uhlemann spielt mirt dem scheinbar Widersinnigen in ihm und erzeugt dabei eine geheimnisvolle Aura aus Melancholie und stiller Komik, aus Sehnsucht nach Liebe und der Traurigkeit darüber, dass sie fehlt. Uhlemann hat dabei ein feines Gespür für feierlichen Ernst und groteske Lakonie... Und er zelebriert die Magie des Theaters." Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 12. Juni 2021


"Und irgendwie schwebt eine gewisse Leichtigkeit über diesem Abend... Shakespeare hat in seinem Stück, das oft als schwarze Komödie bezeichnet wird, viel Raum für Licht und Schatten gelassen. Die wichtigsten Akteure sind weder Helden noch Schurken, sie handeln aus zutiefst menschlichen Beweggründen heraus, man kann sie verstehen...  In einer Nebenhandlung sticht Bertrams Kumpan Parolles (Lennart Matthiesen) hervor. Er ist eitel, ein Aufschneider, ein Luftikus und ein Feigling, darüber hinaus nicht unsympathisch... Auch die klug eingesetzte Hintergrundmusik weiß zu gefallen. Und... das Publikum hat längst verstanden und akzeptiert, dass diese Vorstellung keine leichte Muse ist, der man sich einfach hingeben kann, sondern von allen Beteiligten ein gehöriges Stück Arbeit abverlangt. Für diese Anstrengung wird man belohnt, man verlässt zu später Stunde beschwingt den Kreuzgang." Wolfgang Dressler, Altmühl-Bote, 13. Juni 2021

Das Sams - Eine Woche voller Samstage

Spielzeit 2021


"Ein Riesenspaß, diese Sams-Inszenierung in Feuchtwangen"
Klaus Seeger, Radio 8, 10. Mai 2021
 

"Der rothaarige, rüsselnasige Wunschpunktkobold sammelt auch dieses Mal mit seinen Chaostagen schnell Sympathiepunkte ein. Die Feuchtwanger Theaterleute bringen Paul Maars 'Eine Woche voller Samstage' mit überschießender Energie auf die Bühne. [...] So wie Lennart Matthiesen den Kinderstückklassiker inszeniert, hat er alles Wesentliche. Er hat Tempo und Komik. Die Figuren sind ein Tick überzeichnet, aber nur so viel, dass sie nicht albern, sondern witzig und Hintergründig werden. Macht Spaß. [...] Dem Herrn Taschenbier gibt Alexander Ourth eine eigene Note. [...] Ourth zeigt ihn erwachsener. Dieser Herr Taschenbier droht in seiner Einsamkeit zu erstarren. Das Sams ist seine Rettung. Weil es so viel Fröhlichkeit, Übermut und Lebenslust in Taschenbiers Leben bringt. Das freche Kerlchen hätte dafür einen Heiligenschein verdient. So behände und flink, so schalkhaft und herzlich, so hell und strahlend wie Rebekka Michalek ihr Sams spielt, sieht man den goldigen Schein sogar - wenn auch nicht mit den Augen."
Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 10. Mai 2021


"Das Sams – bitte an jedem Tag!"
Ralf Snurawa, Hohenloher Tagblatt, 14. Juni 2021


"Es knisterte im Kreuzgang...alles hat gepasst. Der Funkte, der sprang schon in den ersten Minuten über...Tosender Applaus zum Finale. Jede Menge Spaß für die ganze Familie garantiert." Klaus Seeger, Radio 8, 14. Juni 2021

Rebekka Michalek ist "Das Sams". Foto: Forster
Als Sams wirbelt Rebekka Michalek das Leben des schüchternen Herrn Taschenbier (Alexander Ourth) ordentlich durcheinander. Foto: Forster

Frederick

Spielzeit 2021

"Am Ende ist es für die Mäuse klar, Frederick faulenzte nicht, sondern leistete mit seiner Sammlung einen wichtigen Beitrag: 'Ohne ihn hätten wir es nicht geschafft'. Ob gewollt oder nicht, so steht dieses Kinderstück ein wenig für die Gesamtsituation des Theaters, der Kunst und Kultur. Während Theater wie die Kreuzgangspiele den Lockdown-Winter - wenn auch unfreiwillig - mit dem Sammeln von Wörtern und Ideen verbringen mussten, können sie nun den Sommer erhellen, die Farbe zurück in das Leben bringen, egal ob in das von Kindern oder Erwachsenen. Und auch hier wird man, Stichwort Systemrelevanz, am Ende sagen wollen, dürfen und müssen: Ohne euch hätten wir es nicht geschafft." Jonas Volland, Fränkische Landeszeitung, 15. Juni 2021


"Frederick ist liebevoll inszeniert; mit jeder Menge Überraschungen gespickt. Frederick ist Kindertheater mit viel Herz. Die BühneBumm zieht die Kleinen und die Großen in ihren Bann." Klaus Seeger, Radio 8, 15. Juni 2021

Die Räuber

Spielzeit 2021

"Die Räuber in Feuchtwangen sind modern, äußerst packend und unterhaltsam. Und auch deshalb so sehenswert, da hier die neue Generation der Schauspielerinnen und Schauspieler auf der Bühne zu erleben ist." Klaus Seeger, Radio 8, 9. Juli 2021


"Hitzig geht es zu. Gewehre und Messer sind schnell bei der Hand. Im Disput schwillen die Halsadern. Das junge Ensemble wirft sich lautstark in Schillers Kraftdeutsch... Im Umfeld der 'Räuber' werfen sie eine Grundfrage auf: Was ist legitimer Widerstand, wo beginnt Terror?" Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, 9. Juli 2021

Neues Spiel, neues Glück

Sonderspielzeit der Kreuzgangspiele 2020

„Theater triumphiert über Corona-Misere.“ Thomas Wirth, Fränkische Landeszeitung, Westmittelfranken, 3. Juli 2020

„Der Jubel riesengroß, eine Zugabe krönt diesen Abend, der sicher wegen seiner Außergewöhnlichkeit in die Geschichte der Kreuzgangspiele eingehen wird.“ Klaus Seeger, Radio 8, 2. Juli 2020

„Achtzehn Schauspieler sind mal Erzähler, mal Akteure. Es geht um die Geschichten frei nach der Novellensammlung ‚Decamerone‘ von Giovanni Boccaccio. Um 1348 der Pest zu entgehen, fliehen Adelige auf ein Landgut. Hier erzählen sie sich Geschichten, heute aktueller denn je. Mal erzählend, mal singend bringen die Schauspieler die Geschichten auf die Bühne. Die Spielfreude ist jedem Ensemblemitglied anzumerken. Trotz des ernsten Hintergrunds macht dieses Theaterprojekt einfach Laune.“ Susanne Nüsslein, Bayerischer Rundfunk, Frankenschau aktuell, 2. Juli 2020

„Das muss den Kreuzgangspielen und Intendant Johannes Kaetzler erstmal jemand nachmachen: Nach der Verschiebung der Spielzeit um ein Jahr wurde kein Notprogramm zusammengeschustert, vielmehr wird ein äußerst umfangreiches Sonderprogramm geboten, und das wiederum ist etwas ganz Besonderes.“ Klaus Seeger, Radio 8, 17. Juli 2020

„Sieben Inszenierungen in sieben Wochen. Boccaccios ‚Decamerone‘ ist für Intendant und Regisseur Johannes Kaetzler Grundlage für die ‚Passionen‘. Das Ensemble überzeugt in den etwa einstündigen Inszenierungen mit beeindruckender Schauspielkunst und großartigen musikalischen Fähigkeiten. Toll ist zu sehen, wie vielseitig die Schauspielerinnen und Schauspieler sind. Mir geht es so, dass ich schon immer neugierig bin, was in der nächsten Folge kommt.“ Klaus Seeger, Radio 8, 17. Juli 2020

„Die Kreuzgangspiele zeigen wie Sommertheater auch in diesen Zeiten äußerst erfolgreich funktionieren kann.“ Radio 8

Den Pressespiegel mit der gesamten Berichterstattung über die Spielzeit 2020 gibt es auch in digitaler Form zum Anschauen und Herunterladen.

Der Pressespiegel der Kreuzgangspiele wird 2020 erstmals auch digital veröffentlicht.