Zersetzung

Alexander Ourth / Ulrich Westermann

Zersetzung

Eine performative Textcollage nach Motiven aus dem Werk von H.P. Lovecraft

 

Der amerikanische Autor H. P. Lovecraft, 1890 in Providence, Rhode Island geboren, schuf ein umfangreiches Werk aus Erzählungen und Kurzgeschichten, in denen archetypische Zeitlosigkeit, Fehlentwicklungen der Evolution, die Ungeheuer gebären, Dekadenz und der Eingriff jenseitiger Mächte in das Weltgeschehen die bestimmenden Motive sind. Er gilt als der bedeutendste Autor phantastischer Horrorliteratur des 20. Jahrhunderts und hat mit dem von ihm erfundenen Cthulhu-Mythos zahlreiche Nachfolger beeinflusst.

Seine Geschichten sind dominiert von einer undefinierbaren, frei flottierenden Angst vor dem Fremden, Unbegreiflichen, Okkulten, das als angsteinflößende Macht unaufhaltsam in das Leben seiner Protagonisten eindringt. Die performative Textcollage begibt sich auf Spurensuche, tief hinein ins das zum Teil verstörende Œvre des amerikanischen Schriftstellers - wie durch ein Labyrinth geht es durch die Geschichten, man trifft Personen, fiktive und reale und nicht zuletzt den Autor selbst.

 

Regie und Konzept: Alexander Ourth / Ulrich Westermann

Es spielt: Ulrich Westermann

 

Premiere: 5. Mai 2022

Spielort: Regina Lichtspiele

 

„Das ganze Leben ist der Versuch, es zu behalten.“