Kreuzgangspiele extra

Corona-Information

Aufgrund der akuten Lage hervorgerufen durch die Corona-Pandemie sind auch unsere Planungen ständigen Anpassungen unterworfen. Wir bitten Sie daher, Ihre Karten am besten unter 09852 90444 oder per E-Mail an karten(at)kreuzgangspiele.de zu buchen. Dort informieren unsere Mitarbeiterinnen Sie immer über den aktuellen Stand. Hinweise zum corona-konformen Theaterbesuch finden Sie hier.

Samstag, 6. März 2021
20 Uhr, Stadthalle Kasten

Glenn Gould - Der Pianist in Briefen und Musik

Glenn Gould (1932-1982) wurde nicht nur weltberühmt für sein geniales Klavierspiel, sondern auch für seine inszenierten Auftritte und seine exaltierte Lebensweise. Dass er seine vielen „Marotten“ durchaus selbstironisch sah, kann man in seinen Briefen entdecken. Er schrieb an Verehrer und Verehrerinnen, an seinen Klavierhersteller, an Freunde, Freundinnen und Bekannte. Die Briefe zeigen den kanadischen Komponisten und Pianisten von einer wenig bekannten Seite. Auch im Schreiben war Gould ein brillanter, überaus witziger Ausnahmekünstler. Der Schauspieler Thomas Hupfer liest Auszüge aus dem Briefwechsel Goulds. Der Pianist Julius Asal begleitet die Lesung mit Werken von Pianisten, die Glenn Gould sehr geschätzt hat. Konzipiert hat den Abend die Autorin und Journalistin Hanne Kulessa.

Freitag, 26. März 2021
20 Uhr, Stadthalle Kasten

Die Nacht kurz vor den Wäldern

Ein Fremder in einer fremden Stadt spricht einen ihm Fremden an, nennt ihn „Kamerad“, sagt, er suche ein Zimmer für die Nacht und offenbart mit jedem Satz mehr seine Ängste, er schildert Bedrohungsszenarien, von denen er sich umgeben sieht und sein Bedürfnis, sich davor und dagegen zu schützen. Er gewährt seinem Gegenüber immer mehr und immer tieferen Einblick in sein Gefühl, einer übermächtigen und ihm feindseligen Welt schutzlos und haltlos ausgeliefert zu sein und entblößt das schier unbändige Bedürfnis, angenommen und aufgehoben zu sein sowie seine Sehnsucht nach einem Zuhause in dieser Welt, in der er sich als entwurzelt und entfremdet empfindet. „Die Nacht kurz vor den Wäldern“ ist ein Text über Xenophobie, Arbeitsmigration, Globalisierung, über die Sehnsucht nach Liebe, nach Heimat, über Gewalt und die Teilnahmslosigkeit einer Gesellschaft gegenüber dem Schicksal einzelner.

Freitag, 9. April 2021
20 Uhr, Stadthalle Kasten

Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt

In einer Welt in der sich Staatsmänner von satirischen Gedichten „bedroht“ fühlen, ist Satire wichtiger denn je. Die Themen sind keineswegs veraltet, es geht um romantische Liebe und auch um die käufliche, um Bankenkrise, den Weltuntergang und natürlich und immer wieder um Humor. Helmut Büchel hat den Abend, „Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt“ konzipiert und spielt und singt mit Atischeh Hannah Braun und Klaus-Lothar Peters (am Klavier) Texte von Joachim Ringelnatz, Erich Kästner und Kurt Tucholsky. Es wird gesungen, rezitiert, gejuchzt und gesäufzt.

Mittwoch, 19. Mai 2021
20 Uhr, Treffpunkt Nixel-Garten

Begegnungen der sonderbaren Art

Ein Theaterspaziergang voller Überraschungen. AUSVERKAUFT

Freitag, 16. Juli 2021
23.30 Uhr, Kreuzgang

Flüstern und Schreie

Die legendäre Mitternachtsshow voll Musik: gruftig, sexy und wild. AUSVERKAUFT

Montag, 19. Juli 2021
20.30 Uhr, Kreuzgang

Georg Ringsgwandl – Wuide unterwegs

Konzert im Kreuzgang

Samstag, 24. Juli 2021
21 Uhr, Nixel-Garten

Carmilla, der weibliche Vampir

Lesung aus dem Vampirklassiker von Joseph Sheridan Le Fanu

14. Juni / 21. Juni / 13. August 2021
Nixel-Scheune

Zersetzung – eine performative Textcollage

nach Motiven aus dem Werk von H. P. Lovecraft von Alexander Ourth und Ulrich Westermann