Ulrich Westermann

Nach der Ausbildung an der Freiburger Schauspielschule war Ulrich Westermann in Hannover, Lüneburg, Celle und Dessau engagiert. Er gastierte in Kaiserslautern und Schleswig, am Landestheater Schwaben sowie bei der Konzertdirektion Landgraf.

Seit der Spielzeit 2006 ist er regelmäßiges Ensemblemitglied der Kreuzgangspiele. Neben vielen Produktionen im Hauptspielplan spielte er auch die Soloabende „Die Nacht kurz vor den Wäldern“ von B.M. Koltès und „Judas“ von Lot Vekemans im Rahmen der Reihe Kreuzgangspiele extra. Im Lutherjahr 2017 spielte er Georg Spalatin in „Luther“ und Gremio in „Kiss me, Kate“ und in der Jubiläumsspielzeit Goethe in „Faust“ und Arne in „Wie im Himmel“. Zuletzt übernahm er die Rollen des Nicodemus Klotz und des Pfarrers in „Die Geierwally“ und richtete den Liederabend „Girls, Girls, Girls“ ein.

Zuletzt gastierte er am Theater an der Effingerstraße in Bern und spielte dort Philippe Pozzo di Borgo in „Ziemlich beste Freunde“ und Gottfried in „Ich bin wie Ihr, ich liebe Äpfel“ von Theresia Walser.

In diesem Jahr ist er im Sonderprogramm in „Passionen“, in „Judas“ und „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ zu erleben. Er entwickelt im Rahmen der Reihe „Kreuzgangspiele extra“ zusammen mit Alexander Ourth zudem das Theaterprojekt „Zersetzung - eine performative Textcollage nach Motiven aus dem Werk von H. P. Lovecraft“, das am 22. Oktober 2020 in der Nixel-Scheune zu sehen ist. Außerdem übernimmt er Aufgaben der musikalischen Leitung des Sonderprogramms.

2021 spielt er R. M. Renfield in „Dracula“ und die Kammerzofe der Gräfin in „Ende gut, alles gut“. Er übernimmt 2021 auch die Einrichtung der Mitternachtsrevue „Flüstern und Schreie“.