Kreuzgangspiele extra

Lesung aus den Tagebüchern Lion Feuchtwangers
Freitag, 8. Oktober 2021, 20 Uhr, Fränkisches Museum

Ein möglichst intensives Leben

Der Schriftsteller Lion Feuchtwanger hat nicht nur über seinen Nachnamen eine Verbindung mit Feuchtwangen. Er unterhielt Beziehungen nach Feuchtwangen und hatte stets die Absicht, auch die Feuchtwanger Kreuzgangspiele zu besuchen, was allein durch seinen Tod im Jahr 1958 in Los Angeles verhindert wurde. Er hat jedoch ein Grußwort übermittelt, das im Programmheft der Festspiele 1976 veröffentlicht worden ist. Alexander Ourth liest unter anderem aus den Tagebüchern des Romanciers, die 2018 veröffentlicht worden sind.

Lesung mit Musik
Freitag, 28. Januar 2022, 20 Uhr, Stadthalle Kasten

Anthoff liest... Geschichten zur Winterzeit

Der bekannte Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler Gerd Anthoff nimmt seine Zuhörer*innen in einer stimmgewaltigen Lesung mit auf eine unterhaltsame, spannende Achterbahn-Fahrt zur Winterzeit - begleitet von Schlagzeuger Erwin Rehling. Mit Texten von Oskar Maria Graf, Robert Walser, Theodor Fontane, Siegfried Lenz, Hans Bergel, Rainer Maria Rilke, Selma Meerbaum-Eisinger, Jan Wagner, Kurt Tucholsky und Alf Proysen.

Ein Ringelnatz-Kästner-Tucholsky-Abend
Samstag, 25. Februar 2022, 20 Uhr Stadthalle Kasten

Humor ist der Knopf, der verhindert, dass einem der Kragen platzt.

In einer Welt, in der sich Staatsmänner von satirischen Gedichten „bedroht“ fühlen, ist Satire wichtiger denn je. Die Themen sind keineswegs veraltet, es geht um romantische Liebe und auch um die käufliche, um Bankenkrise, den Weltuntergang und natürlich und immer wieder um Humor. Helmut Büchel hat den Abend konzipiert und spielt und singt mit Atischeh Hannah Braun und Klaus-Lothar Peters (am Klavier) Texte von Joachim Ringelnatz, Erich Kästner und Kurt Tucholsky. Es wird gesungen, rezitiert, gejuchzt und gesäuftzt.

Theatrale Videoinstallation
17. und 18. März 2022, je 19 Uhr und 20.30 Uhr, Stadthalle Kasten

Herakles des Euripides

9 Glotzen – 45 Minuten – 2500 jährige griechische Tragödie! In Theben sollen Herakles‘ Frau, die Söhne und der Vater vom Tyrannen ermordet werden. Der tot geglaubte Held erscheint als Retter in letzter Minute. Doch Göttin Lyssa treibt ihn in den Wahnsinn… Die Radikalität des euripideischen Textes ist einzigartig. Die Welt der Götter, die attische Demokratie, wird hinterfragt – eine neue Welt dämmert und will geformt sein. Hansgünther Heyme inszeniert gemeinsam mit disdance project Köln diesen nahezu ungespielten Stoff in einer neuen Hybridform aus Theater und Film.

Konzertlesung
Freitag, 1. April 2022, 20 Uhr, Stadthalle Kasten

Glenn Gould - Der Pianist in Briefen und Musik

Glenn Gould (1932-1982) wurde nicht nur weltberühmt für sein geniales Klavierspiel, sondern auch für seine inszenierten Auftritte und seine exaltierte Lebensweise. Dass er seine vielen „Marotten“ durchaus selbstironisch sah, kann man in seinen Briefen entdecken. Im Rahmen der Reihe Kreuzgangspiele extra liest der Schauspieler Thomas Hupfer Auszüge aus dem Briefwechsel Goulds. Der Pianist Julius Asal begleitet die Lesung mit Werken von Pianisten, die Glenn Gould sehr geschätzt hat. Konzipiert hat den Abend die Autorin und Journalistin Hanne Kulessa.

Theaterspaziergang
Mittwoch, 25. Mai 2022, 20 Uhr, Treffpunkt Nixel-Garten

Starke Szenen - wild gemischt

Seit vielen Spielzeiten gehört der Theaterspaziergang im Mai zu den festen Terminen im Sommer-Spielplan der Kreuzgangspiele. Sich den Themen im Kreuzgang nähernd, führt ein Spaziergang durch die Festspielstadt - vorbei an ganz unterschiedlichen Szenen, an bekannte und unbekannte Orte. Dabei gibt es stets viel zu entdecken und das Ensemble der Kreuzgangspiele zeigt sich ganz nah und oftmals überraschend. Die Regie führt 2022 Lea Aumann. Karten für den Theaterspaziergang gibt es ab 21. Oktober 2021.

Theater-Trilogie
19. und 25. Juni 2022, je ab 17.30 Uhr, Nixel-Garten

Auf-Brüche

Ein Theatermarathon vereinigt die Stücke „Lenz“ und „Kafka“, die 2016 und 2018 bei den Kreuzgangspielen zu sehen waren, und „Bachmann“ zu einer durchgängigen Aufführung, die einen weiten Bogen spannt von der Literatur des 18. Jahrhunderts bis hinein in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts – ein ‚Traumspiel‘ über die Leidenschaftlichkeit schreibender Existenz. Die Trilogie AUF-BRÜCHE widmet sich damit drei wegweisenden deutschsprachigen Autor*innen, ihrem Leben und Werk und deren Relevanz für heute: Jakob M. R. LENZ, Franz KAFKA und Ingeborg BACHMANN – drei junge Menschen, die aufbegehren gegen Konvention, Autorität und Determinismus, Zuflucht finden in der Literatur, im Vorgang des Schreibens. Mit gedanklicher Schärfe und analytischem Blick reißen sie Mauern des Traditionellen, des Vorhersehbaren ein und öffnen die Tür zu einer Welt persönlicher Freiheit und Autonomie. Die Stücke können an den Aufführungstagen der Trilogie einzeln oder insgesamt gebucht werden: Beginn ist jeweils um 17.30 Uhr "Kafka", 19 Uhr "Lenz" und 20.30 Uhr "Bachmann".

Mitternachtsrevue
15. und 29. Juli 2022, je 23.30 Uhr, Kreuzgang

Eldorado

Eldorado - das Sehnsuchtsland voller Gold. Dort werden alle Träume wahr und alle Wünsche erfüllt. Im Sommer liegt dieser wundervolle Ort nicht in Südamerika, sondern mitten in Feuchtwangen auf der Bühne im Kreuzgang. Das Theater ist in den vergangenen zwei Jahren für Viele - auf der Bühne, aber auch im Publikum - zu einem solchen Sehnsuchtsort geworden. Das Vergnügen, Theater und Musik zu erleben, war nicht selten verwehrt - und so richten wir unsere Hoffnungen und Wünsche auf den Sommer 2022, in dem die Kultveranstaltung der Kreuzgangspiele in der Regie von Ulrich Westermann und unter der musikalischen Leitung von Bernd Meyer wieder im Kreuzgang stattfinden kann. Aufgrund der großen Nachfrage sogar an zwei Terminen. Karten dafür gibt es ab 21. Oktober 2021.

Konzert
Montag, 18. Juli 2022, Kreuzgang

Georg Ringsgwandl - Wuide unterwegs

Noch einmal der heftige Radau. Sex & Drugs & RocknRoll & Funk & Punk & Maiandacht. Besuch bei den aufgezwickten Gesängen der frühen Jahre. Keine Oldie-Andacht, ein Hochamt für aufgekratzte Geister im musikalischen Irrenhaus. Ein reifer Herr, geleitet von ungestümen jüngeren, und die alten Granaten werden endlich so gespielt, wie sie es vor 20, 30 Jahren schon verdient hätten - aufgeführt von einer tanz- und spielfrohen Truppe mit vollem Rockgeschirr. Das Konzert wurde schon zwei Mal verschoben. Bereits erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit. Fragen zu Rückgabe und Erstattung: 09852 90444.